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Mein Selbstverständnis

Mein Verständnis systemsichen Arbeitens ist es, Menschen in ihrem jeweiligen Kontext auf Augenhöhe zu begegnen. Das bedeutet für mich, in meiner Arbeit stets den Anspruch zu verfolgen, (verinnerlichte) gesellschaftliche Machtverhältnisse mit zu reflektieren und sensibel für Diskriminierungserfahrungen zu sein. Dabei begreife ich mich selbst stets als Lernende und sehe in meinen Klient*innen die Expert*innen für ihr eigenes Leben, Empfinden und Erfahren.

Ich stehe für Selbstbestimmung und Anerkennung unterschiedlicher Identitäten und Lebensentwürfe. In der Begegnung mit meinen Klient*innen will ich sie darin unterstützen, ein Leben im Einklang mit ihren Bedürfnissen und Wünschen zu führen. Das bedeutet auch, im privaten wie im beruflichen Kontext stärkende Beziehungen zu gestalten, damit aus Fürsorge für das Selbst auch Fürsorge für die Gemeinschaft werden kann.

In meiner Tätigkeit als systemische Beraterin, Coach und Therapeutin lege ich einen besonderen Schwerpunkt auf die Unterstützug und das Empowerment von Frauen, Lesben, Trans*Menschen und Menschen aus der queeren Community.

Mein Werdegang

Als studierte Kulturwissenschaftlerin ist für mich die Frage handlungsleitend, wie zwischenmenschliche Beziehungen gestaltet werden können, die Differenzen und Vielfalt anerkennen und wertschätzen. Als Systemikerin betrachte ich die Ebene der individuellen Beziehungsgestaltung immer im Kontext gesellschaftlicher Prozesse und Gegebenheiten.

In meinen vergangenen beruflichen Stationen habe ich mich dieser Frage insbesondere im Bereich der akademischen Personalentwicklung und Qualifizierung von Hochschullehrenden gewidmet: Während meiner langjährigen Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam habe ich Weiterbildungs- und Beratungsformate konzipiert und durchgeführt, mit denen ich Lehrende in ihrem Entwicklungsprozess einer diversitätsorientierten, inklusiven Lehrgestaltung unterstützt habe.

Mit meiner Expertise in der Gestaltung von Öffnungs- und Veränderungsprozessen in komplexen Systemen, wie Hochschulen es sind, wuchs mein Interesse daran, wie Menschen in ihrer individuellen Begegnung diese Prozesse mitgestalten.  In diesem Zusammenhang ist der Wunsch enstanden, Menschen in ihren eigenen Entwicklungsprozessen zu begleiten.

So habe ich 2018 meine Ausbildung bei der Gesellschaft für Systemische Beratung und Therapie Beriln (GST) zur systemischen Beraterin begonnen und 2021 mit der Vertiefung zur systemischen Einzel-, Paar- und Familientherapeutin abgeschlossen. In diesem Rahmen habe ich vor allem gelernt, mit Ruhe und Empathie Räume zu schaffen und zu halten, in denen Menschen in einen tieferen Kontakt mit sich und ihnen nahestehenden Personen kommen können. Das bedeutet ganz zentral, meinen Klient*innen einen sicheren Ort für alle Emotionen und innerlichen Widersprüche zu bieten.

Die Summe meiner beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen ermöglicht es mir, sowohl strukturiert und lösungsorientiert meine Klient*innen in der konkreten Umsetzung Ihrer Ziele zu begleiten als auch emotionsfokussiert einen Raum für die Erkundung komplexer Innenwelten bereitzustellen.

Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF) verpflichte ich mich in meiner beratenden und therapeutischen Arbeit mit meinen Klient*innen zur Einhaltung der Ethikrichtlinien des Verbandes.

Im Sinne der Qualitätssicherung meiner Arbeit als systemische Beraterin und Therapeutin nehme ich regelmäßig Intervision und Supervision in Anspruch und bilde mich kontinuierlich zu Themen systemischen Arbeitens fort.